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Ratgeber zur Ausrüstung

Ritchey–Chrétien — Fotografie mit langer Brennweite

Zwei hyperbolische Spiegel bilden ein System ohne konstruktive Koma und ohne Farbfehler der Spiegel selbst. RCs sind besonders für kleine Aufnahmeziele interessant.

Komafrei bedeutet weder ebenes Bildfeld noch Freiheit von allen Abbildungsfehlern. Je nach Sensorgröße ist ein passender Korrektor oder Flattener nötig.

Licht vom Objekt · Hyperbolischer Hauptspiegel · Hyperbolischer Sekundärspiegel · Fokus / Kamera oder Okular1234
  1. 1Licht vom Objekt
  2. 2Hyperbolischer Hauptspiegel
  3. 3Hyperbolischer Sekundärspiegel
  4. 4Fokus / Kamera oder Okular
Funktionsschema, nicht maßstabsgetreu. Strahlen und Bauteilformen sind vereinfacht; keine Konstruktionszeichnung eines bestimmten Modells.

Wofür eignet es sich?

Galaxien, kleine Nebel und Sternhaufen mit passender Montierung, Bildmaßstab und atmosphärischen Bedingungen.

Grenzen und Kompromisse

Präzise Kollimation ist wichtig. Große Obstruktion, lange Brennweite und Bildfeldwölbung machen einen RC als erstes Teleskop anspruchsvoll.

Vor dem Kauf prüfen

  • Kollimationsmöglichkeiten und Kontrolle
  • Korrektor und Bildfeld für den Sensor
  • Steifigkeit des Auszugs und Montierungslast

Prüfen Sie Sterne im ganzen Bild. „Komafrei“ garantiert keine scharfen Ecken.

Passend zur eigenen Ausrüstung

Zuerst Ziele und Arbeitsweise festlegen. Große Nebel brauchen ein weites Feld, kleine Objekte passenden Bildmaßstab und ausreichende Öffnung. Mehr Brennweite bedeutet nicht automatisch ein besseres Teleskop.

Die Öffnungszahl ist Brennweite geteilt durch Öffnung: 400 mm / 80 mm ergibt f/5. Das Kamerafeld hängt auch von den Sensorabmessungen ab; mit demselben Sensor statt nur anhand der f-Zahl vergleichen.

Montierung, Feldkorrektur, Strom, Tauschutz und Transport einplanen. Auszugslast und Schienenkompatibilität prüfen. Atmosphäre und Qualität der Einrichtung begrenzen ebenfalls das Ergebnis.

Dokumentation und weitere Informationen
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