← Produkte dieser Kategorie
Ratgeber zur Ausrüstung

Einzelokulare — eine Vergrößerung ergänzen

Das Okular vergrößert das vom Teleskop erzeugte Bild. Seine Brennweite bestimmt die Vergrößerung nur zusammen mit der jeweiligen Teleskopbrennweite.

Wählen Sie wenige sinnvolle Vergrößerungen statt der größten Werbezahl. Scheinbares Gesichtsfeld und Augenabstand beeinflussen den Komfort.

Objektivlinse · Okular · Auge des Beobachters123
  1. 1Objektivlinse
  2. 2Okular
  3. 3Auge des Beobachters
Funktionsschema, nicht maßstabsgetreu. Strahlen und Bauteilformen sind vereinfacht; keine Konstruktionszeichnung eines bestimmten Modells.

Wofür eignet es sich?

Niedrige Vergrößerung für Suche und weite Felder; höhere für Planeten, Mond und Doppelsterne bei gutem Seeing.

Grenzen und Kompromisse

Zu hohe Vergrößerung macht das Bild unscharf und flächige Objekte dunkel. Sehr weite Okulare brauchen an schnellen Optiken gute Randkorrektur.

Vor dem Kauf prüfen

  • Steckmaß 1,25 oder 2 Zoll und Anschluss
  • Brennweite, Gesichtsfeld und Augenabstand
  • Gewicht und Randabbildung

Vergrößerung M = Teleskopbrennweite / Okularbrennweite. Austrittspupille = Öffnung / M bei passenden Einheiten.

Passend zur eigenen Ausrüstung

Beispiel: 1000 mm Teleskop und 25 mm Okular ergeben 40×. Bei 100 mm Öffnung beträgt die Austrittspupille 2,5 mm. Für flächige Objekte diese bewusst wählen statt ständig stärker zu vergrößern.

Das wahre Feld lässt sich grob als scheinbares Feld geteilt durch Vergrößerung schätzen. Die Feldblende erlaubt eine genauere Berechnung. Zwei Zoll bedeuten nicht zwangsläufig mehr Vergrößerung, sondern ermöglichen vor allem ein größeres Feld.

Mit Brille den Augenabstand prüfen. Zwei oder drei passende Okulare können nützlicher sein als ein Koffer ähnlicher Brennweiten. Seeing begrenzt oft den Gewinn hoher Vergrößerungen.

Dokumentation und weitere Informationen
Produkte dieser Kategorie →